Eine Coaching-Story: Jenny´s Weg aus Neurodermitis, Reizdarm, Erschöpfung und Hirnnebel

Eine Coaching-Story: Jenny´s Weg aus Neurodermitis, Reizdarm, Erschöpfung und Hirnnebel

Jenny und ich haben ziemlich genau ein Jahr lang zusammen gearbeitet, anfangs im ein- bis zwei Wochentakt, als sie dann stabiler und selbstständiger wurde, vergrößerten wir die Abstände auf einmal im Monat oder nur noch bei akutem Bedarf. Als mich Jenny anschrieb, war sie sehr am Boden, und im Verlauf unserer Gespräche stellte sich heraus, dass sie sehr belastende Zeiten hinter sich hatte, in denen sie alles gegeben, aber sich dabei über ihre Grenzen verausgabt hatte. Trotz allem (siehe Bilder, genauso sah es in ihrem Innersten aus) hörte ich schon bei unserem ersten Telefonat bei ihr den Glauben an etwas Besseres und einen starken inneren Willen heraus. Read more

Interview mit Philipp Domsch: Akne & klinische Psychoneuroimmunologie

Interview mit Philipp Domsch: Akne & klinische Psychoneuroimmunologie

Du erfährst in dem Interview:

  • Warum deine Gene nicht dein Schicksal besiegeln
  • Was die größten Fehler in Bezug auf Pflege und Ernährung sind
  • Welche Nährstoffe zur Hautgesunderhaltung nicht fehlen dürfen
  • Warum Stress nicht nur in deinem Kopf ist
  • Wie Philipp sich im stressigen Alltag gesund erhält
  • Warum wir dankbar geworden sind für unsere Hauterkrankungen

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Die 5 Phasen der Heilung des Gehirns

Die 5 Phasen der Heilung des Gehirns

Um den richtigen Umgang mit der Heilung von neurologischen, psychischen, kognitiven… Symptomen zu finden, wie z.B. bei Autismus, Lernstörungen, Konzentrationsstörungen, Aggressionen, Epilepsie, Demenz, Parkinson, Traumabewältigung, Angststörungen, Nervosität, Depressionen, Erschöpfung, sensorischen Verarbeitungsstörungen und anderen chronischen neuroinflammatorischen Erkrankungen, muss verstanden werden, wie die Heilung des Hirngewebes vonstatten geht und welche Maßnahmen welche Phase unterstützen. Read more

Dysautonomie – wenn das vegetative Nervensystem aus dem Gleichgewicht gerät

Dysautonomie – wenn das vegetative Nervensystem aus dem Gleichgewicht gerät

In diesem Artikel möchte ich für euch den Begriff der Dysautonomie (auch als vegetative Dystonie bezeichnet) einführen. Es ist wichtig, dieses Konzept oder-Symptomspektrum zu verstehen, da es eine Vielzahl von Symptomen und körperlichen Problemen zusammenfasst, die bislang vom medizinischen System als völlig unzusammenhängend behandelt werden. Diese neue Art der Betrachtung kann neue, übergreifende Lösungswege eröffnen. Read more

Dies sollte ein offener Brief an die Ärzte werden…

Dies sollte ein offener Brief an die Ärzte werden…

Dieser Artikel schwebt mir schon seit Jahren vor. Immer wieder wollte ich ihn umsetzen, doch dann kam da irgendwie dieses Gefühl, als ob noch etwas fehlen würde in meinem Gesamtbild.

Ich habe meine ganz eigene Odyssee und Geschichte mit den Ärzten hinter mir seit frühester Kindheit. Ich möchte das an dieser Stelle auch gar nicht mehr im Detail aufdröseln, doch kann ich sagen, dass ich mindestens ein Dutzend Praxen verschiedener Allergologen, Dermatologen, HNO-Ärzte, Kinderärzte Read more

Gastbeitrag: Kaffee, Kölsch, Parfum – und YouPorn?

Gastbeitrag: Kaffee, Kölsch, Parfum – und YouPorn?

Ich bedanke mich sehr herzlich bei meinem Leser und Verfasser dieses Gastbeitrags, Alex, der uns in einen Teil seiner Geschichte des Gesundwerdens mit hineinnimmt. Seine Story zeigt uns wieder einmal, warum es wichtig ist, sich den gesamten Menschen als Ökosystem anzuschauen, mit allen Lebensbereichen und Neurotransmittern, statt sich nur auf ein einzelnes biogenes Amin, das Histamin, zu fixieren. Alles beeinflusst sich gegenseitig, und wir können nur gesund werden, wenn wir an unseren stärksten Hebelpunkten ansetzen. Alex geht in seinem Bericht sehr offen auf ein leider noch zumeist totgeschwiegenes Thema ein, von dem viele betroffen sind. Dabei hat doch jeder irgendwo seine Laster, wie man zu sagen pflegt. Die Wahrheit ist, dass es hirnchemisch keinen Unterschied macht, ob du süchtig bist nach Substanzen (Drogen, Zucker) oder stimulierenden Verhaltensweisen. Wann immer ein Ungleichgewicht in unserem Leben eintritt, kann sich dies in einem körperlichen Ungleichgewicht manifestieren und uns auf Dauer krank machen, uns wertvolle Lebensenergie abzapfen. Wie immer ist es dann wichtig, sich nicht auf das “Symptom” (die Sucht) zu stürzen, sondern zu fragen, was da im Verborgenen falsch gelaufen ist und wie man wieder nachhaltig Balance ins System bringen kann. Mein großes Anliegen wäre es von daher, dass wir als Gesellschaft aufhören, zu verurteilen und zu unterscheiden (warum wird z.B. ein Drogensüchtiger geächtet, aber Menschen mit Helfersyndrom, die sich völlig aufopfern für andere, so geschätzt? Warum sehen wir Fernseh- und Kaufsucht mittlerweile als etwas völlig Normales an?) und mehr in den Dialog kommen, um Lösungen zu finden. Read more

Was bedeutet unheilbar?

Was bedeutet unheilbar?

Ein Dialog mit einer Klientin brachte mich zu dem heutigen Blogbeitrag. Danke für diesen Denkanstoß, liebe Pina! Manches ist für mich inzwischen selbstverständlich geworden, dabei erinnere ich mich doch zu gut daran, wo ich herkomme, was meinen Weg mit meiner Erkrankung betrifft.

Es geht um die Frage nach dem Heilbar oder Unheilbar. Viele von uns kennen es. Diese Jahre des Gelähmtseins, der absoluten Resignation, weil der 7. Arzt es einem bestätigt hat, und man es zum 10. Mal im Netz gelesen hat. Diese Erkrankung gilt als unheilbar. Wie viele Jahre meines Lebens habe ich in regelrechter Erstarrtheit verbracht wegen dieser Worte. Es ist genetisch. Ja, dann ist das Schicksal natürlich besiegelt, nicht Read more

Dünndarmfehlbesiedlung, DDFB (Small Intestinal Bacterial Overgrowth, SIBO)

Dünndarmfehlbesiedlung, DDFB (Small Intestinal Bacterial Overgrowth, SIBO)
Unsere Darmflora

Unser Darm ist besiedelt von kleinen, symbiotischen Helferchen, unserer Darmflora oder Mikrobiom. Diese besteht aus Bakterien, Archaeen, Viren, Einzellern, Pilzen und Hefen, wobei Bakterien den Großteil unseres Mikrobioms ausmachen. Wir benötigen unsere Symbionten, da sie uns dabei helfen, unsere Nahrung zu verdauen, gewisse Nährstoffe wie B-Vitamine, Vitamin K und kurzkettige Fettsäuren zur Verfügung stellen, Toxine und Abfallprodukte abbauen, Neurotransmitter herstellen, unseren Darm pflegen und gesund halten und für eine gesunde Immunmodulation sorgen. Nach aktuellen Schätzungen wird angenommen, dass wir genauso viele Darmbakterien in uns tragen, wie wir Körperzellen besitzen! Sie machen etwa 200 Gramm unseres Körpergewichts aus und setzen sich aus geschätzten 400-500 verschiedenen Spezies zusammen 1).

Von der Besiedlungsdichte her sollten wir einen stetigen Gradienten in Read more

Autismus – Eine Hirnallergie?

Autismus – Eine Hirnallergie?

Dass es eine Verbindung zwischen Allergien und kognitiver Symptomatik gibt, haben viele Allergiker schon bei sich selbst feststellen dürfen. Ein Schub wird oftmals begleitet von Symptomen wie Müdigkeit, Reizbarkeit, Empfindlichkeit, aggressivem Verhalten, die Fähigkeit zum Multitasking nimmt ab, die Konzentrationsfähigkeit ist eingeschränkt bis hin zum gefürchteten Hirnnebel (“brainfog”).
Chronische kognitive Störungen wie Autismus Spektrum Störung (autism spectrum disorder, ASD) und Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) treten auf der anderen Seite häufig assoziiert mit allergischen Erkrankungen, Symptomen und Nahrungsmittelintoleranzen und Verdauungsproblemen auf. Eine Studie zeigte, dass bei 64 % der untersuchten ASD-Patienten gastrointestinale Probleme vorlagen.
Allerdings fallen bei autistischen Kindern Allergietests oftmals negativ aus und es werden keine erhöhten IgE-Werte im Blut gefunden oder Hinweise auf Nahrungsmittelintoleranzen oder Zöliakie, trotz vorhandener Symptome.

Das Problem ist, dass wir viele verschiedene Namen für Allergien und allergieähnliche Symptome haben: Anaphylaxis, Angioödem, Atopie, Atopisches Ekzem, Ausschlag, Asthma, allergische Rhinitis, Heuschnupfen, Nahrungsmittelallergien, Nahrungsmittelintoleranzen, idiopathische Urtikaria, idiopathische Mastzellaktivitätsstörung, Mastozytose, Mastzellaktivierungssyndrom, nicht-IgE vermittelte Nahrungsmittelallergie, Urticaria pigmentosa (Begriffserklärung „idiopathisch“ =„unbekannter Ursache“).
Leider werden ebenfalls oftmals Begriffe wie Nahrungsmittelallergie, -intoleranz, -hypersensitivität zu ungenau eingesetzt, sodass ältere epidemiologische Studien hier keine eindeutigen Daten liefern.

In der Regel verbinden wir mit einer allergischen Reaktion so etwas wie Juckreiz und allergischen Schnupfen, als Reaktion z.B. auf Pollen und Staub. Doch zählen vielleicht auch noch andere Reaktionen dazu, die wir trotz andersartiger Symptomatik ebenfalls zu den Allergien zählen müssten? Read more

Dein Gesundheitsweg, deine individuelle Entscheidung

Dein Gesundheitsweg, deine individuelle Entscheidung

Viele Wege führen nach Rom. Mittlerweile gibt es so viele verschiedene Herangehensweisen und Methoden und oft genügt es schon, wenn unser Immunsystem ein wenig Pause und einen Schubs in die richtige Richtung bekommt. Finde deinen individuellen Weg, der für dich nachhaltig funktioniert! Das Wichtigste ist: Übernimm die Verantwortung für deine Gesundheit, nimm dein Schicksal selbst in die Hand. Triff bewusst Entscheidungen. Sei offen, sei es dir wert, sei experimentierfreudig, scheue dich nicht, auch mal alteingeschlagene Wege zu verlassen. Setze dich ernsthaft mit deiner Gesundheit, deinem Körper und Geist auseinander, gib die Verantwortung nicht an andere ab. Natürlich sind manche Gesundheitssituationen äußerst komplex und nicht einfach durch eine Lebensstilumstellung zu lösen. Aber auch da gilt, dich nicht entmündigen zu lassen, sondern vielmehr eine Partnerschaft mit deinem Arzt oder Heilpraktiker einzugehen.

Aber lass diesen unnützen Perfektionismus hinter dir, es soll interessant sein und dir gut tun, dich nicht stressen und frusten. Und: Lerne den Weg des anderen zu akzeptieren, auch wenn er sich stark von deinem unterscheidet.

Mein Weg ist nur einer von vielen und er muss für niemanden sonst richtig sein. Vielleicht ist es nur wichtig, seinen Weg zu finden und dann vollstes Vertrauen in diesen Weg zu haben. Ob es sich um den rein schulmedizinischen, um eine Mischform oder einen rein alternativen Weg handelt, ist möglicherweise unerheblich. Wichtig ist eine Entscheidung, die sich gut anfühlt. Eine Garantie für ein glückliches (Über-)Leben ist mein Weg nicht, aber es ist auf jeden Fall ein Konzept mit viel Eigenverantwortung. ~Ulli Kappler

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