Eine Coaching-Story: Jenny´s Weg aus Neurodermitis, Reizdarm, Erschöpfung und Hirnnebel

Jenny und ich haben ziemlich genau ein Jahr lang zusammen gearbeitet, anfangs im ein- bis zwei Wochentakt, als sie dann stabiler und selbstständiger wurde, vergrößerten wir die Abstände auf einmal im Monat oder nur noch bei akutem Bedarf. Als mich Jenny anschrieb, war sie sehr am Boden, und im Verlauf unserer Gespräche stellte sich heraus, dass sie sehr belastende Zeiten hinter sich hatte, in denen sie alles gegeben, aber sich dabei über ihre Grenzen verausgabt hatte. Trotz allem (siehe Bilder, genauso sah es in ihrem Innersten aus) hörte ich schon bei unserem ersten Telefonat bei ihr den Glauben an etwas Besseres und einen starken inneren Willen heraus.

Gemeinsam identifizierten wir nach und nach verschiedene Umweltfaktoren, die ihr individuelles System überlasten, aber auch Dinge aus ihrem persönlichen Umfeld. Wir tüftelten für sie nicht nur eine Ernährungsweise aus, bei der sie sich stabil halten konnte, wir arbeiteten auch an allen anderen Dingen rund um die Ernährung, wie ein für sie funktionierender Ernährungsrhythmus und die sichere Wiedereinführung von Lebensmitteln. Außerdem gab ich Empfehlungen für gezielte, weiterführende diagnostische Tests.

Das Wichtigste waren aber meiner Meinung nach für Jenny die Aufgaben, mit denen sie sich als Mensch immer mehr und auf eine neue Art kennen lernen konnte um zu verstehen, was sie persönlich braucht, und was ihr nicht gut tut. Und vor allem, wie sie sich annehmen kann, so wie sie ist, und ihre Stärken in den vermeintlichen Schwächen entdecken kann. Sie hat immer, auch wenn es Tage gab, an denen sie sich niedergeschlagen oder körperlich geschwächt fühlte, sehr gut nach ihren Kräften mitgemacht und sich eigenständig viel Wissen und Fähigkeiten angeeignet.

Es war wirklich etwas Wundervolles, ihr Wachstum und ihr Erblühen in diesem Jahr mitzuerleben, und wie sie heute mit einem vollkommen neuen Selbstbewusstsein durch das Leben geht, welches sie nun aktiv gestaltet. Jenny hat wirklich das Steuer ihres Lebensschiffs übernommen. Auch während unserer Coachingzeit machten die Schicksalsschläge keinen Halt vor ihrem Leben, doch Jenny hat eine unglaubliche Resilienz erlangt und ich bin sehr beeindruckt, wie sie ihren Weg geht und bin ohne Zweifel, dass sie von dieser Erfahrung, sich aus solch einem Loch herauszukämpfen, für den Rest ihres Lebens profitieren wird.


 

Danke, dass du dich dazu bereit erklärt hast, mit dem Rest der Haut-Darm-Hirn- und Mastzell-Community deine Geschichte zu teilen! Magst du dich den anderen, die dich noch nicht kennen, einmal kurz vorstellen?

Mein Name ist Jenny. Ich bin 28 Jahre alt und lebe in einer Kleinstadt mit meinem Mann und meinen beiden Katzen. Beruflich bin ich in einer öffentlichen Verwaltung tätig. Bis 2017 habe ich neben meiner Vollzeitstelle ein Abendstudium absolviert.

 

Was war bei dir die Ausgangssituation, mit welchen körperlichen Beschwerden hattest du zu kämpfen?

Ich hatte sehr schlimme Neurodermitis an den Armen, Schultern, Rücken, im Gesicht, Hals, Dekolleté, Handgelenke. Meine Haut tat einfach furchtbar weh und juckte. Wenn ich einen Schub bekam war mein Haut wie offen und Lymphflüssigkeit lief heraus. Das war unglaublich schmerzhaft, die Haut schwoll richtig stark an. Diese Schübe traten bei den einfachsten Bewegungen auf. Wenn ich zum Beispiel staubsaugte bekam ich einen Flush, ich rannte hinaus in die Kälte und musste mich ausziehen bis auf die Unterwäsche um die Hitze und Schwellung abzumildern. In den Nächten und auch tagsüber kratzte ich mich blutig. Meine Kleidung und die Bettwäsche waren ständig vom Blut beschmutzt. Und überall lagen Hautschuppen von mir. Wie eine Schlange die sich häutet. Ich konnte nur noch ganz weiche weite Kleidung tragen, kein Schmuck, kein Make up.

Ich kämpfte außerdem mit Verdauungsbeschwerden. Mein Bauch war oftmals schmerzhaft aufgedunsen. Dann hatte ich wieder Durchfall, oder Verstopfung.

Meine Konzentration lies zunehmend nach. Einfachste Entscheidungen konnte ich nicht mehr treffen, wie zum Beispiel was ich essen sollte. Ich wurde immer unordentlicher und schaffte es kaum noch meinen Haushalt zu führen. Der Garten verwilderte. Ich fühlte mich wahnsinnig erschöpft und nahm immer weiter an Gewicht ab. Einerseits habe ich immer unglaublich gefroren und dann gab es wieder Momente da war mir alles zu warm.

Ich verlor die Freude an Dingen, die ich sonst immer gern tat. Für Hobbys, Kreativität oder Fitnessstudio fehlten mir körperlich und geistig die Kraft.

Generell war ich von einer großen Unruhe geplagt den ganzen Tag. Ständig fühlte es sich an als ob ich Herzrasen hätte. Nachts konnte ich kaum schlafen. Ich lag Stunden wach, völlig übermüdet, ausgelaugt. Ich war ein Häufchen Elend, fühlte mich hässlich und schämte mich für meinen Zustand.

Es war sogar so schlimm, dass ich ins Krankenhaus musste. Dort wurde ich vor die Wahl gestellt: zwei Wochen Aufenthalt im Krankenhaus mit Teerpackungen oder Cortison-salbe. Es war ein Tag vor Weihnachten. Ich habe die Salbe genommen, da ich nicht von meinen Lieben getrennte sein wollte. Nach drei Tagen war die Neurodermitis dadurch verschwunden. Nach dem ich die Salbe abgesetzt habe ist alles wieder so schlimm geworden, aber ich wollte diese Dinge nicht mehr nehmen.

Durch meine Symptome hat auch die Beziehung zu meinem Mann sehr gelitten. Er war hilflos und traurig weil ich ständig niedergeschlagen war und geweint habe. Körperliche Nähe und Zärtlichkeiten konnte ich so gut wie garnicht mehr zulassen. Es war einfach zu schmerzhaft. Auch meine Regelblutung blieb für eine Weile aus.

 

Ein paar Bilder deiner schlimmsten Tage:

Hast du vorher schon andere Dinge ausprobiert?

Ja. Ich habe seit Kleinkindalter Neurodermitis. Bei Bedarf gab es immer Cortison-Salben. Wir haben darüber nie wirklich nachgedacht. Erst als ich älter wurde, habe ich langsam erfahren, dass Cortison gar nicht so gut sein soll. Ich habe begonnen mich mit Ernährung zu beschäftigen und angefangen mich vegetarisch zu ernähren. Und später auch vegan. Dann habe ich eine Heilpraktikerin aufgesucht und bin durch sie zur traditionellen chinesischen Medizin gekommen. Aber es half nichts. Die einzigen Dinge die wirklich geholfen haben war Meer, Sonne und Urlaub. In diesen unbeschwerten Zeiten des Jahres ging es mir immer so gut.

Ich habe außerdem auch diverse Salben und Kapseln aus Apotheken probiert. Auch Teemischungen, eine Ausleitungstherapie, blutiges Schröpfen, Akupunktur. Außerdem hatte ich schon lange ein Faible für Naturkosmetik und versuchte auch selbst welche herzustellen.

 

Was hat dich dann dazu veranlasst, mich anzuschreiben?

Ich war unglaublich verzweifelt. In die Ärzte habe ich kein Vertrauen mehr gehabt, weil sie nur die üblichen Medikamente verschrieben. Ich suchte täglich im Internet nach Dingen die mir helfen könnten. Und nur durch einen Zufall bin ich auf deinen Blog gestoßen. Ich las mich in viele Artikel ein und merkte sofort, das könnte ein guter Weg sein. Das Leben im Einklang mit der Natur und unserem biologischen Rhythmus hat mir sehr gut gefallen und vieles war so einleuchtend, dass ich mehr erfahren wollte. Und ich dachte mir auch: „Was habe ich denn zu verlieren?“.

 

Was war unerwartet, neuartig oder überraschend an meiner Herangehensweise?

Mir gefiel es wie viel Zeit du dir genommen hast und zuvor eine ausführliche Befragung durchgeführt hast. Du wolltest mich wirklich kennenlernen. Nicht nur meine Beschwerden sondern was ich auch für ein Mensch bin, denn das ist meiner Meinung nach auch ein wichtiger Punkt, um Menschen zu helfen. Zu wissen wie die Leute ticken und was ihnen wichtig ist und welche Baustellen sie neben der Gesundheit noch haben.

Ich bin zu Beginn meines Coachings bereits ein Jahr bei einer Psychologin in Behandlung gewesen und hatte nicht das Gefühl das mir das weitergeholfen hat. Aber deine Hausaufgaben, deine gezielten Fragen und dein Einfühlungsvermögen haben mir tausendmal mehr weitergeholfen als alle Sitzungen die ich bei der Therapeutin je hatte.

Ich fand es toll wie ich einen genauen Leitfaden an die Hand bekommen habe. Was sollte ich essen, wie kann ich besser in den Dialog mit meinem Körper treten, wie kann ich besser verstehen was gerade mit mir passiert, anstatt immer nur schnell wegzuschauen und zu versuchen die Symptome zu entfernen.

Und ich empfand es als so lehrreich, dass du mir immer wieder neue Dinge zum Lesen und lernen gezeigt hast. So hatte ich wirklich das Gefühl, dass ich selbst etwas bewirken kann, weil ich mir das Wissen selbst aneigne und mein eigener Herr werde.

 

Was hat dir besonders gut gefallen und dir persönlich am meisten geholfen?

Am meisten hat es mir geholfen diese vielen Aufgaben zu bewältigen, die ich in Bezug auf meine Psyche erfüllen musste. Diese intensive Auseinandersetzung zu bestimmten Problemstellen in meinem Leben. Und die vielen Bücher und Artikel die ich lesen konnte/sollte. Ich habe mich tatsächlich weitergebildet.

Toll fand ich auch die gemeinsamen Übungen, welche wir während der Sitzungen durchgeführt haben. Seien es Visualisierungen, Meditationen, Atemübungen, positive Mantras oder auch Lockerungsübungen, wenn es Blockaden gab. Diese Übungen konnte ich nach deiner Anleitung auch gut selbst im Alltag ausführen.

Besonders hat mir auch deine Herangehensweise gefallen, weil du einen als Gesamtindividuum betrachtest. Es werden nicht einzelne Bereiche aus dem Leben losgelöst voneinander behandelt sondern immer alles im Zusammenhang gesehen.

 

Wie hast du die Arbeit mit mir empfunden?

Es war immer ein vertrauensvolles Arbeiten. Ruhig, einfühlsam, verständnisvoll. Ich habe oft geweint bei unseren Sitzungen, als es mir noch so schlecht ging. Du hast mir jedoch immer das Gefühl vermittelt beschützt und gut aufgehoben zu sein. Du hast einen immer wieder aufgebaut, wenn es mal nicht so gut lief. Mit der Zeit glaube ich, dass du mich besser kennst als irgendjemand anderes. Die Arbeit war herausfordernd, aber man kann auch immer einen Gang zurückschalten, wenn man merkt, dass das Pensum gerade zu viel ist. Alles ganz individuell im eigenen Tempo. Ich fand auch die ausführlichen E-Mails nach den Sitzungen super. Da kann man alles immer wieder nachlesen was wir besprochen haben und welche Aufgaben es bis zum nächsten Mal gibt.

 

Wie hat es deine Sichtweise auf Gesundheit, deine Symptome, deinen Körper, dich selbst verändert?

Ich denke schon dass ich mich verändert habe. Ich bin einfach dankbar für meinen Körper, wie er täglich sein Bestes gibt um mir ein gutes Zuhause zu bieten. Meine Symptome sehe ich mittlerweile als Signale meines Körpers, wenn es mal wieder nicht ganz rund läuft. Diese Symptome, seien es Verdauungsbeschwerden oder Neurodermitis sind für mich da, nicht gegen mich. Sie zeigen mir, wenn ich mal über die Strenge geschlagen habe, wenn ich wieder mehr auf mich achten muss. Ich bin dankbar dafür, dass ich so bin wie ich bin. Mittlerweile weiß ich, dass ich ins Asperger-Spektrum falle, diese Erkenntnis, zusammen mit meiner Hochsensibilität haben mir sehr viele Aha-Erlebnisse beschert. Ich glaube ich will niemand anderes sein. Ich denke ich brauchte genau diese „Krankheiten“ wie Leaky Gut, HPU und Neurodermitis, um zu derjenigen zu werden die ich immer sein sollte. Ohne diese Symptome hätte ich nie das lernen dürfen was ich gelernt habe. Diese Erfahrungen die ich machen musste, seien sie noch so schmerzhaft, sind so wertvoll, dass ich sie nicht missen will.

Ich bin also einfach dankbar für mich und meinen Körper und schätze ihn sehr.

 

Was war deine größte persönliche Herausforderung auf dieser Gesundheitsreise?

Meine Grenzen kennenzulernen und diese auch einzuhalten. Für meine Bedürfnisse einzustehen, diese zu kommunizieren, mich besser zu schützen und auch auf meine Intuition zu hören und Selbstvertrauen zu entwickeln. Es war schwer meinem Weg treu zu bleiben, vor allem, da meine Liebsten oft nicht daran geglaubt haben, was ich hier so tat.

Wie geht es dir heute?

Es geht mir gut :-).

Es ist wunderbar wozu ich mittlerweile fähig bin. Ich kann auch wieder ganz alltäglich Dinge tun, wie putzen im Haushalt, Sport machen, tauchen, Skifahren. Ich kann auch mal schwitzen ohne einen schlimmen Anfall zu bekommen, kann in die Badewanne gehen. Ich kann auch einen kleinen Sprint einlegen um meine Straßenbahn zu schaffen. Das alles war vorher absolut nicht möglich. Selbst in den Wintermonaten konnten wir vorher zu Hause unseren schönen Kamin nicht beheizen, da die hohe Temperatur sofort einen Flush zur Folge hätte. Anders herum war mir auch oft eisig kalt. Mittlerweile kann ich meine Körpertemperatur gut regulieren. Ich kann auch schon viel mehr an verschiedenen Lebensmitteln essen. Zwar noch nicht alles, bzw. bekomme ich schnell mit, wenn ich über die Strenge geschlagen habe, aber ich kann mir mal außer der Reihe etwas gönnen ohne dass es mir gleich wieder hundeelend geht.

Ich schlafe wunderbar. Das war lange Zeit ja ein sehr großes Problem.

Ich kann mich wieder schminken, die Kleidung tragen die ich möchte und mich einfach schön fühlen.

Dann kam jedoch vor ein paar Monaten ganz unerwartet ein familiärer Schicksalsschlag. Durch diesen ist nicht nur Trauer in unser Leben eingezogen sondern auch unser Zuhause ist bedroht. Das Zuhause als Teil der materiellen Sicherheit ist eine wichtige Säule zur Stabilität des eigenen Lebens. Dies ist wieder eine neue Herausforderung für meinen Mann und mich, der wir uns mutig stellen. Natürlich merke ich, dass diese Situation sehr belastend ist. Meine Haut schlägt an einzelnen Stellen Alarm. Und auch die Verdauung meldet sich hin und wieder. Aber anders als früher weiß ich damit umzugehen. Ich weiß wieso es mir im Moment so geht und ich weiß auch, dass es eines Tages wieder anders sein wird. Denn nichts ist für immer, alles vergeht, auch die schlechten Zeiten, das habe ich selbst am eigenen Leib erfahren. Ich habe mittlerweile ein ganzes Arsenal an Hilfsmitteln die ich nutzen kann wann immer ich sie brauche. Ich nutze geführte Meditationen, höre und sehe ASMR-Videos, mache Yoga, Qigong, mache Atemübungen, aber auch HIIT und Dance-Cardioworkouts und so vieles mehr. Das alles hilft mir dabei immer wieder meine Mitte zu finden. Und so arbeite ich auch täglich daran mit den vielen negativen Emotionen wie Wut, Angst, Sorgen, Aggressionen, welche ich aufgrund dieser neuen schweren Situation nun empfinde, besser umzugehen und mich nicht von ihnen vereinnahmen zu lassen.

 

Was hat sich in deinem übrigen Leben, in deinem persönlichen oder beruflichen Umfeld dadurch verändert?

Im Rückblick betrachtet hat sich doch sehr viel getan. Und ich bin Stück für Stück alle Lebensbereiche angegangen und habe kleine und große Veränderungen bewirkt. Manchmal sogar welche, von denen ich dachte, dass diese nie möglich wären. Auf Arbeit habe ich nach 7 Jahren endlich ein anderes Büro. Ich war nicht glücklich in meinem vorherigen Zimmer und dies belastete mich so sehr, dass ich mich selbst verleugnet habe. Ich habe allen Mut zusammengenommen und konnte es bewerkstelligen, dass mir der Wechsel möglich gemacht wurde. Ich bin mittlerweile in einem Büro mit drei Kolleginnen angekommen und endlich Teil eines Kollektivs. Das macht mich unheimlich glücklich und auch stolz.

Im privaten Bereich konnte ich auch viel bewirken, auch wenn ich anfangs auf Widerstände traf. Ich fühlte mich nach langer Zeit wieder geschützt in meinem Zuhause. Das ist mir unglaublich wichtig. Außerdem habe ich Arbeiten im Haushalt abgegeben. Selbst die Beziehung zwischen meinem Mann und mir ist viel besser geworden. Ich bin ihm auch so dankbar wie er den ganzen Prozess mitgemacht hat. Wie er mich getröstet hat, mir immer beim Essen kochen hilft oder Einkäufe für mich erledigt. Wie er alle Veränderungen und Experimente von mir klaglos ertragen hat und mich unterstützt.

Ich pflege mittlerweile auch wieder vermehrt aktiv Kontakt zu Freunden und igele mich nicht so sehr ein.

 

Warum würdest du mich an andere, die mit der Haut, dem Darm oder dem Gehirn Probleme haben, weiterempfehlen?

Durch das Coaching lernt man wirklich sich selbst und seine Beschwerden und dessen Hintergründe besser kennen.

Man wird wirklich ausgebildet sich selbst zu helfen. Kein stures Befolgen von Plänen ohne zu wissen wieso. Das war mir wirklich wichtig, das alles zu lernen und zu verstehen warum ich bestimmte Dinge tue oder nicht mehr tue.

Ich empfehle dich auch weiter, weil du so unglaublich einfühlsam bist und in deine Arbeit so viel Herzblut hineinsteckst! Dein fundiertes Wissen, welches du unaufhörlich weiterentwickelst, ist beeindruckend. Es müsste mehr Menschen wie dich geben und ich hoffe du kannst noch vielen anderen Menschen mit deiner Arbeit helfen.

Liebe Doro, ich bin dir einfach so dankbar! Du hast mein Leben verändert. 🙂

Irgendwelche Abschlussworte, was du noch loswerden magst, liebe Jenny? =)

In letzter Zeit kam mir immer wieder der Gedanke an das folgende Gebet zur Gelassenheit:

Gib mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, gib mir die Gelassenheit, die Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Genaus so ist es. Es gibt so viele Dinge die wir eigentlich nicht beeinflussen können, und täglich arbeite ich daran diese Dinge, für die ich nichts kann, gelassen anzunehmen. Aber auch bei genauso vielen Dinge gibt es tatsächlich Möglichkeiten, etwas zu bewegen, etwas zu verändern. Und für diesen Bereich, sei er noch so klein, nehme ich mir ein kleines rothaariges Mädchen zum Vorbild:

Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.

So habe ich mehr das Gefühl, dass es tatsächlich mein Leben ist, was ich lebe.

Fotos von Luisa Schnier Fotografie (zur Feier ihres Körpers gönnte sich Jenny letzten Herbst ein Shooting)


Aktueller Hinweis auf meinen Hautgesundheits- und Allergieworkshop sowie absoluten Grundlagen-Ernährungskurs im Frühjahr 2019!

Kurse & Seminare Frühjahr 2019 in 65582 Diez

Haut-Darm-Hirn-Coaching

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