Das Auftreten von Neurodermitis und Allergien bei Autismus (ASD)- und ADHS-Betroffenen

Nicht nur Allergien und Autoimmerkrankungen, auch das Auftreten von ASD (Autismus Spektrum Störung, Autism spectrum disorder) und ADHS haben sich in den letzten Jahren deutlich erhöht in der Bevölkerung. Verschiedene Studien zeigen eine starke Assoziation zwischen allergischen Erkrankungen und psychologischen und Verhaltensauffälligkeiten bei Betroffenen. Allergische Erkrankungen sowie das Auftreten von kognitiven und psychiatrischen Störungen haben in den letzten 10 Jahren dramatisch zugenommen. In den westlichen Industrienationen sind inzwischen etwa 30% der Bevölkerung von mindestens einer atopischen Krankheit betroffen, Tendenz steigend. 20% der 6-jährigen sind von atopischem Ekzem (Neurodermitis) betroffen, was sich in der Regel in den ersten 2 Lebensjahren manifestiert. Etwa 1% der Kinder, die heutzutage geboren werden, sind von einer Autismus Spektrum Störung (Autism spectrum disorder, ASD) betroffen, was sich meistens in den ersten 3 Lebensjahren entwickelt. Bei ADHS wird je nach Land und Diagnosekriterien von einer Betroffenheit von etwa 2% bis über 10% gesprochen. Erste Symptome treten für gewöhnlich vor dem 7. Lebensjahr auf und bleiben bei 75% der Betroffenen bis ins Erwachsenenalter bestehen. Bis zu 90% der ADHS-Betroffenen haben begleitende psychische Erkrankungen.

Das Auftreten von allergischen und immunologischen Erkrankungen in der Familiengeschichte Weiterlesen

Weniger persönlich nehmen & Menschenscheu verlieren

Der Gesundheitsguru Paul Chek sagte in einem Vortrag, dass wir Neurodermitiker das Problem haben, dass wir uns schwer abgrenzen können, dass wir dazu neigen, uns zu schnell angegriffen zu fühlen. Dies führt dazu, dass durch die Stressresponse in unserem Körper unsere Hautbarriere zu stark durchblutet und vom Immunsystem, besonders von unseren Mastzellen, überbeschützt wird. Findest du dich darin wieder? Der Trick ist, einfach ein bisschen weg vom Ego zu kommen. Vielleicht sind hier ein paar hilfreiche Tipps für dich dabei. Weiterlesen

Gastbeitrag: Gelassenheit beginnt im Kopf – Teil II

Gastbeitrag von meiner Mama, Gabi Rieß. Ihre Erkenntnisse lassen sich wundervoll auf den Bereich der Gesundheit übertragen. Ich erkenne immer mehr, dass Krankheit und unangenehme Symptome nicht etwas sein müssen, das bekämpft, vermieden und beseitigt werden muss, sondern auch etwas sein kann, das einen innehalten lässt und vielleicht dazu zwingt, mal Inventur in seinem Leben zu betreiben. Doch wie erreiche ich dieses Stillewerden, wie erreiche ich die nötige Gelassenheit? Fange hier mit Teil I an.

 

Ich stelle mich der Realität

Kann man bei diesen täglichen, ständig wechselnden Herausforderungen immer gelassen bleiben? Nein! Man kann nicht! Man muss! Muss man?

Nein, natürlich nicht. Wir beweisen uns täglich, dass es viel leichter ist, das innere Gleichgewicht zu verlieren. Es reißt uns anscheinend immer wieder fort. So kommt es einem zumindest vor.

  • Gelassenheit in schwierigen Zeiten zu bewahren ist eine echte Herausforderung
  • Widrige Ereignisse als „sportliches“ Training begreifen?
  • Durch fortwährendes (bewusstes) Training wird man stärker!
  • Unsere Gedanken können uns Stress aber genauso gut auch Frieden bereiten.

Leiden ist kein Schicksal, keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern die Folge von Denk- und Verhaltensweisen. Eine Verkettung von Ursache und Wirkung. Weiterlesen

Histaminfreie, fruktosearme Wein-, Essig- und Zitronenalternativen

Heute stelle ich dir vor, was du bei einer Histaminintoleranz oder Fruktosemalabsorption (Ausnahme: Granatapfelsaft) für Alternativen zum Kochen, Backen und für Drinks besitzt, da gerade die saure Note das ist, was uns schnell bei einer histaminarmen Ernährung fehlt, sie aber doch so wichtig ist für einen runden Geschmack.
Meine beste Empfehlung ist eindeutig der Weiterlesen

Wieso begünstigt Stress einen Reizdarm und Nahrungsmittelintoleranzen?

Stress schlägt auf den Magen. Hat im Grunde jeder schon einmal gehört. Gleichzeitig erleben viele, dass sie während des Urlaubs mit viel weniger Problemen zu kämpfen haben wie Sodbrennen, Reizdarm, Blähungen und auch weniger zu Intoleranzen zu neigen scheinen. Würde man zuhause dermaßen von seiner antientzündlichen Diät abweichen, wie man es im Urlaub oft tut, würde sogleich ein Schub und ein Wiederaufflammen der Symptome erfolgen. Doch oftmals kann man sich während des Urlaubs mehr erlauben. Wieder zuhause angelangt, wenn einen der Alltagskampf wieder hat, kehren die alten Probleme verlässlich zurück.

Um wirklich zu begreifen, was man sich da Tag für Tag antut oder antun lässt und was die kurz- und langfristigen Folgen sind, sollten wir einmal beleuchten, was hierbei genau in unserem Körper geschieht.

Untersuchungen an verschiedenen Tierarten zeigen, dass sich unter Stresssituationen der Stoffwechsel ändert. Jetzt verlangt es den Körper nach einfachen Kohlenhydraten als schnell verfügbare Energielieferanten. Wie inzwischen allerdings ins Allgemeinwissen durchgedrungen sein dürfte, haben ein Übermaß an Zucker und Kohlenhydraten Weiterlesen

Dein Gesundheitsweg, deine individuelle Entscheidung

Viele Wege führen nach Rom. Mittlerweile gibt es so viele verschiedene Herangehensweisen und Methoden und oft genügt es schon, wenn unser Immunsystem ein wenig Pause und einen Schubs in die richtige Richtung bekommt. Finde deinen individuellen Weg, der für dich nachhaltig funktioniert! Das Wichtigste ist: Übernimm die Verantwortung für deine Gesundheit, nimm dein Schicksal selbst in die Hand. Triff bewusst Entscheidungen. Sei offen, sei es dir wert, sei experimentierfreudig, scheue dich nicht, auch mal alteingeschlagene Wege zu verlassen. Setze dich ernsthaft mit deiner Gesundheit, deinem Körper und Geist auseinander, gib die Verantwortung nicht an andere ab. Natürlich sind manche Gesundheitssituationen äußerst komplex und nicht einfach durch eine Lebensstilumstellung zu lösen. Aber auch da gilt, dich nicht entmündigen zu lassen, sondern vielmehr eine Partnerschaft mit deinem Arzt oder Heilpraktiker einzugehen.

Aber lass diesen unnützen Perfektionismus hinter dir, es soll interessant sein und dir gut tun, dich nicht stressen und frusten. Und: Lerne den Weg des anderen zu akzeptieren, auch wenn er sich stark von deinem unterscheidet.

Mein Weg ist nur einer von vielen und er muss für niemanden sonst richtig sein. Vielleicht ist es nur wichtig, seinen Weg zu finden und dann vollstes Vertrauen in diesen Weg zu haben. Ob es sich um den rein schulmedizinischen, um eine Mischform oder einen rein alternativen Weg handelt, ist möglicherweise unerheblich. Wichtig ist eine Entscheidung, die sich gut anfühlt. Eine Garantie für ein glückliches (Über-)Leben ist mein Weg nicht, aber es ist auf jeden Fall ein Konzept mit viel Eigenverantwortung. ~Ulli Kappler


Lass mich dir ein paar absoute physiologische Grundlagen dazu erklären, wie dein Körper funktioniert. Ich verspreche dir, dass du danach auf viel mündigere und effektivere Weise planen kannst, wie du an dein Gesundwerden herangehst.

Die Biologie & Philosophie des Gesundwerdens

Unsere Symptome als Botschaft unseres Körpers und Lebens

Ist es das Ziel, unsere Krankheit, unsere Symptome, wie die Hautprobleme, die Migräne, die Rückenschmerzen, die Blähungen, den Bauchspeck einfach nur wegzubekommen? Kommt es nur darauf an, den top-gesunden Körper zu bekommen? Funktioniert das überhaupt so einfach? Ich merkte schnell, auch bei anderen, dass man an irgendeinem Punkt an eine Mauer stößt, oder dass es heftige, unerwartete Rückschläge gibt, die einen ziemlich runterziehen. Erst als ich lernte, innezuhalten, loszulassen, den Schmerz einfach Schmerz sein zu lassen, ihn wahrzunehmen, ihn zu fühlen und mir die Zeit zu nehmen, meinen Körper zu fragen, was er mir sagen will, was es ist, das ich ändern soll, wo ich gerade den falschen Kurs in meinem Leben eingeschlagen habe, war es mir möglich, nicht nur eine völlig neue Gelassenheit zu erlangen, sondern auch, auf die nächste Stufe zu kommen. Oft nehme ich mir jetzt ein paar ruhige Minuten Zeit, lege meine Hand Weiterlesen

Autismus Spektrum Störung, Asthma, Allergien und Umwelttoxine

Über die letzten Jahrzehnte hat sich unser Verständnis von Autismus nach und nach gewandelt. Mittlerweile wird er nicht mehr als eine einheitliche Erkrankung, sondern als multidimensionale Störung angesehen, oder auch als komplexer Phänotyp (unterschiedliche Ausprägungen), weswegen man heutzutage von einer “Autismus Spektrum Störung ” (autism spectrum disorder, “ASD”) spricht, die sich in unterschiedlichen Schweregraden mit unterschiedlichen Ausprägungen ausdrücken kann, von leichten Charakterzügen bis hin zu schwerwiegender Behinderung. Eingeschlossen sind hier frühkindlicher Autismus (Kanner Syndrom), Asperger Syndrom, atypischer Autismus, das Rett-Syndrom, hochfunktionaler Autismus und die sonstige tiefgreifende Entwicklungsstörung. Oftmals treten Begleitsymptome auf wie Tourette-Syndrom, AD(H)S, Angststörungen, Epilepsie, Phobien, Depressionen, Stottern, Zwangsstörungen, Essstörungen, Schlafstörungen…

Ebenso vielfältig sind die Gründe für diese Störung. Bei ASD sind nicht nur das Gehirn, sondern auch weitere Organsysteme betroffen. Bislang lag das Augenmerk in erster Linie auf genetischen Faktoren. Es konnte eine ganze Reihe an Genen identifiziert werden, die in einem Zusammenhang mit ASD vermutet werden, allerdings besteht hier eine sehr große Heterogenität zwischen den Betroffenen (sehr viele unterschiedliche verantwortliche Gene in verschiedenen Betroffenen), sodass relativ wenig Aussage getroffen werden kann. Außerdem geben sie eher Aussage über eine größere Wahrscheinlichkeit einer Betroffenheit, als dass sie als unmittelbar verursachend angesehen werden können. Auch die Obduktion von Gehirnen  verstorbener Betroffener zeigt eine hohe anatomische Heterogenität mit Auffälligkeiten in unterschiedlichen Bereichen.

Die Tatsache, dass Zwillingsstudien zeigen, dass bei eineiigen Zwillingen die Wahrscheinlichkeit Weiterlesen

Citronensäureintoleranz

Citronensäure zählt zu den Fruchtsäuren und trägt ihren Namen daher, dass sie erstmals 1784 aus Zitronensaft isoliert wurde. Sie ist allerdings nicht nur im Pflanzenreich weit verbreitet, sondern kommt als Stoffwechselprodukt in allen Organismen vor. Sie ist ein Zwischenprodukt des Citratzyklus, der eine wichtige Rolle im Stoffwechsel aerober (sauerstoff verbrauchender) Zellen spielt beim Abbau organischer Stoffe zur Energiegewinnung. Sie kommt somit natürlicherweise auch in unseren Zellen vor. Ihre Salze und Ester sind die Citrate.

In Abhängigkeit von den Oxidationsmitteln und Reaktionsbedingungen kann Citronensäure zu Oxalsäure oxidiert werden.

Citronensäure wird häufig in Reinigungsmitteln, Seifen und Cremes eingesetzt, um Gerüche zu binden, Kalk zu lösen und zu binden und den pH-Wert abzupuffern.

Citronensäure und ihre Salze werden außerdem als Homogenisierungs-, Konservierungs- und Säuerungsmittel in Lebensmitteln eingesetzt. Hier trägt sie die E-Nummer E330. Man findet sie in Süßigkeiten, Getränken, Konserven, Marmeladen, Speiseeis, Desserts, geschnittenem und verpacktem Weiterlesen

Rückblick auf 2016 & meine guten Wünsche für 2017

Eine Zusammenfassung meines Jahres 2016, mit vielen Höhen und Tiefen und Schicksalsschlägen. Es gab viele, auch viel zu frühe Todesfälle in meinem näheren Umfeld, Depressionen im Freundeskreis und Krankheit und Herausforderungen in der eigenen Familie. Ich habe bei einer Fahrgemeinschaft einen Mann kennen gelernt, der erst erzählte, dass er Versicherungsvertreter sei und wie wichtig diese und jene Versicherung für mich sei, und wo sich dann im weiteren Gespräch herausstellte, dass er zwischen Weihnachten und Silvester 2015 seine Ehefrau und beste Freundin, die sehr sportlich war und sich immer gesund ernährt hat, Mutter von fünf Kindern, durch ein Familiendrama verloren hat, erstochen vom eigenen Sohn im psychotischen Wahn. Was ist nur los mit dieser Welt? Sind die Ursachen denn wirklich nicht zu greifen? Ich will einfach nicht glauben, dass man da nicht mehr tun kann und dass vieles nicht vielleicht zu verhindern wäre.

Ich habe aber auch viel Segen und Bewahrung erlebt. Ich kann mich wirklich glücklich schätzen, so viele Träume und Ziele erreicht zu haben. Aber ich beginne mehr und mehr darüber nachzudenken, worauf es wirklich ankommt. Daher meine besonderen Wünsche für dich für 2017.

Doch was ich an dieser Stelle auch noch erwähnen möchte, was ich durch all die Schicksalsschläge begriffen habe, ist dass wir jungen Leute, die neue Generation, die nun ins Berufsleben tritt, sich darüber im Klaren werden muss: Weiterlesen

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