Wenn alles zuviel wird – der beste Tipp einer Aspergerin

Ich würde von mir behaupten, jemand zu sein, der die unglaubliche Tiefe und Bandbreite der menschlichen Empfindungen bereits reichhaltig ausgeschöpft hat. Ich möchte mich nicht auf meine Asperger-/ hochfunktionaler Autismus-Diagnose versteifen, da ich als Biologin weiß, dass wir nicht in Schubladen leben und fest daran glaube, dass jedes biologische System die volle Bandbreite an physikalisch möglichem Potential beinhaltet. Ich habe es an mir erlebt und erlebe es in meiner täglichen Arbeit immer wieder, wie Menschen unter den richtigen Bedingungen und mit genügend Zeit, Geduld, Liebe und natürlich gutem Essen und sonstigem Input ungeahntes und einfach nur blockiertes oder unterdrücktes Potential freisetzen und in die Lage kommen, ihr Leben in immer tieferer Intensität genießen und gestalten zu können.

Ich muss mich nicht als Autistin bezeichnen, ich brauche diesen Titel nicht, um irgendetwas zu beweisen und ich möchte auch nicht festgelegt werden, aber es fasst doch ganz gut einen Zustand zusammen, bei dem das System im allerhöchsten Stressmodus ist, das vegetative Nervensystem gleichzeitig auf Gas und Bremse ist. Ein Zustand, in den jeder fallen kann, und auf den mehr und mehr Menschen in der heutigen zu schnellen und zu naturentfremdeten Lebensweise zusteuern. Reizüberflutung. Ich bin einfach jemand, der sich schon sehr weit außen auf diesem Spektrum befand. Ein schlimmer Zustand, in dem sogar letztlich einer unserer überlebenswichtigsten Nährstoffe, nämlich menschliche Nähe, zu einem schmerzhaften Gift wird. Ich bin aber auch jemand, der es geschafft hat, diesen Zustand umzukehren, der sich ein Leben, eine gute Ehe und ein kleines Business aufbauen konnte inmitten des Alltagswahnsinns, was mich zu einer kompetenten Stressberaterin macht.

Selbstregulation

Das Stichwort ist hierbei nicht Heilung sondern Selbstregulation. Es gibt keinen Aus-Schalter, denn was in diesen extremen Stresszuständen passiert, in dem unser Immunsystem in höchste Alarmbereitschaft gelangt und in dem jegliche Geräusche, Gerüche, Licht, grelle Farben oder Muster, Berührung oder Nahrungsmittel, Elektrosmog, die eigenen Körperempfindungen und Gedanken zuviel werden und den Körper wie unter Strom zu setzen scheinen und einen diesen nicht in Worte zu fassenden inneren Schmerz empfinden lassen, ist zunächst einmal eine vollkommen natürliche und lebenswichtige Reaktion. Unser System gibt Kommando, etwas zu verändern (Kampf oder Flucht) oder versetzt uns in einen Energiesparmodus (Erstarrung), um unser Leben zu retten. Unser heutiger Lebensstil hat dieses für 100e von Millionen von Jahren wunderbar funktionierende System dummerweise leider gegen uns gewendet.

Hier ein Video, das sehr gut eine tief-autistische Reizszene beschreibt:

Nochmal: Bin ich geheilt? Nein, ich bin einfach immer geschickter geworden, auf dem Hochseil zu balancieren, mein Gleichgewicht zu halten (gut und ich habe auch keinen Bedarf für die allerhöchsten Hochseile, die einen Plumser nicht verzeihen würden). Schau dir einen Seiltänzer an. Es ist einfach ein Mensch, der sehr gut darin ist, Ordnung im größten Chaos aufrechtzuerhalten. Seine Arme oder die Enden der Balancierstange sind chaotisch am Rudern, damit der Körper die Mitte wahren kann. Ordnung im Chaos, Chaos für Ordnung.

Akzeptiere den Schmerz

Mein bester Tipp an dich: Akzeptiere das Chaos. Nimm es an, dann kannst du gezielt seiner Herr werden, statt dass es dich immer wieder überrascht, wenn du es grad gar nicht gebrauchen kannst. Wie oft habe ich es als Kind erlebt: Ich nehme mich zusammen, stark sein, tapfer sein, bloß nicht weinen, das ist nicht sicher und macht nur noch mehr Probleme. Und dann kommt diese eine, womöglich sogar banale Sache, der letzte Tropfen, der das Nerven-Fass zum Überlaufen bringt (und auch dein Immunsystem besitzt solch ein Fass!) und die Schleusen öffnen sich und man weint, bekommt einen Wutanfall oder eine Panikattacke und dabei wenig Verständnis vom Umfeld. Als Teenager und junge Erwachsene ging es bei mir dann eher über in Hautpiddel- oder Fressattacken, man findet dezentere Übersprungsverhaltensweisen. Aber die starken Emotionen werden kommen, nachdem man die Haustür hinter sich zugemacht hat, oder suchen einen in den stillsten Momenten heim.

Wie viel können wir da von sehr kleinen Kindern, die noch nicht durch Erziehung versteift wurden oder von Autisten, die gar nicht anders können, als sich mit dem Chaos der intensiven Gefühle auseinanderzusetzen, lernen! Den größten Hunger nach Hilfe sehe ich bei Hochsensiblen, die meines Erachtens eine gute Beziehung zu ihren Gefühlen besitzen, zumindest eine hohe Körperintelligenz bezüglich des richtigen Umgangs mit ihnen. Allerdings bin ich der Meinung, das JEDER Mensch von diesen Ratschlägen profitieren kann, denn am Ende besitzen die allermeisten ein sensibles System, manche sind nur geschickter als andere, es tief in sich reinzufressen, aber dies sorgt für die gefährlichsten Krankheiten.

Also: Akzeptiere, dass das Chaos, die Intensität zum Leben dazugehört. Meine großen Überlebenstricks: Die Energie fühlen und die Energie bewegen. Den Meltdown, den Zusammenbruch aktiv zulassen und bejahen. In einem geschützten Rahmen, zum richtigen Zeitpunkt. Lerne, da den Impulsen deines Körpers zu vertrauen und mit deinem Körper gute Vereinbarungen zu treffen. Autistische Kinder haben schon einen guten Grund dafür, warum sie sich wiegen, mit der Stimme Geräusche produzieren oder wild ihre Hände schütteln.

Verbleibt die Energie im System, sorgt sie dort für Hormondurcheinander und ständige Immunaktivierung, rasende Gedanken und natürlich emotionale- oder Verhaltenskontrollverluste. Dauerdruck auf dem Kessel, den wir mit immer mehr Disziplin von oben versuchen zusammenzuhalten, was enorm viel Energie kostet und der dann in unkontrollierten Momenten entweicht. Alternative: Wir ziehen uns immer mehr von unseren Mitmenschen zurück, oder versagen uns Möglichkeiten für Genuss, um das Risiko zu reduzieren.

Bewusst Verantwortung für die eigenen Gefühle und Empfindungen übernehmen

Dies hat auch etwas mit Verantwortungsbewusstsein zu tun. Wie viel angenehmer könnte z.B. das Autofahren sein, wenn die Menschen lernen würden, zu ihrer Wut zu stehen und sie auf eine Weise zu kanalisieren, die nicht gefährlich ist für die Mitmenschen? Wie viele Kinder könnten gesünder aufwachsen, wenn ihre Eltern erlernen würden, sich da gut um sich selbst zu kümmern und auch gute Vorbilder zu sein? Wie weit würde wohl unser überbeanspruchter Planet davon profitieren, wenn wir uns nicht am laufenden Band mit Konsum betäuben müssten? Wie viel schöner könnte das menschliche Miteinander sein, wenn es zu einem geringeren Aufstauen dieser emotionalen Altlasten käme? Ich halte dies für um Welten wichtiger, als zu lernen, superstill und diszipliniert zu meditieren und in irgendwelche höchsten Sphären aufsteigen zu müssen.

Selbstliebe erlernen

Könne wir lernen darauf zu vertrauen, dass unser Körper es gut mit uns meint und uns mit seinen Bedürfnissen und Reaktionen nur helfen will, gut und lang zu überleben? Können wir lernen, verständnisvoll und fürsorglich mit uns umzugehen, auch wenn wir dafür niemals ein Vorbild in unserem Leben hatten? Können wir dadurch lernen, auch mit unseren Mitmenschen verständnisvoller und ohne Verurteilung und Bewertung umzugehen und ihnen Raum lassen, um sich zu sortieren und zu regulieren, ohne es persönlich zu nehmen? Ich erlebe immer wieder an mir selbst und an den Menschen, mit denen ich arbeite, dass es möglich ist. Es ist leider wie alles, was als wichtiges Fundament in der Kindheit versäumt wurde, harte Arbeit, aber eine wunderbare und lohnenswerte.


Übung

Hier habe ich eine kleine Übung für dich: Wenn dich unterwegs irgendeine Form von „Intensität“ überkommt (emotional/ dich schlecht fühlen wegen einem falschen Nahrungsmittel, chronischen Schmerzen oder anderer Art von Reizüberlastung…), was man natürlich ungern im Großraumbüro oder mitten in der Familienfeier oder der U-Bahn „detoxen“ will (wobei das natürlich eine schöne Zukunftsvorstellung wäre, wenn das irgendwann akzeptabler (und alleine dadurch der Bedarf an sich schon geringer) werden würde):

Nimm dir ein paar ruhige Minuten auf der Toilette. Erlaube dir einen gezielten Zusammenbruch. Mache dir zunächst nochmal klar, dass du sicher bist und die Kontrolle besitzt. Gehe dann in eine nach vorne gebeugte, gekrümmte Haltung, stütze den Kopf in die Hände, verziehe das Gesicht, wiege dich, schüttle die Gliedmaßen, boxe in die Luft, reiße den Mund zu einem stillen Schrei auf, stampfe auf dem Boden auf… Weinen ist super, um Stresshormone, Toxine und Histamin zu entgiften. Folge deinen Impulsen. Bejahe, dass es dir in diesem Augenblick scheiße geht, oder da eben Scheiße vorgefallen ist. Fluche, denke düstere, abgefuckte Gedanken. Sei mal richtig ungezogen und fühle gleichzeitig, dass es okay ist, du dich dafür nicht zu schämen brauchst, und du nicht die Kontrolle verlierst! Gerade jetzt brauchen wir am meisten Selbstliebe. Gehe nur so tief rein, wie es sich für dich sicher anfühlt, weniger kann beim ersten Mal mehr sein.

Und dann irgendwann auch mal Schluss mit dem Gejammer! =) Gehe dann zurück in eine entspannte, gefasste, angenehme Haltung. Erde dich, fühle den Kontakt deiner Füße zum Boden, fühle deinen Atem, ohne ihn zu verändern, entspanne die Schultern, den Kiefer, schau dich ruhig im Raum um, höre die Geräusche um dich, fühle, dass die Welt sich immer noch weiter dreht und du ein starker, mutiger Mensch bist…

Gehe dann wieder in die „Zusammenbruchspose“, aber diesmal etwas spielerischer, wecke Neugier, versuche mal, die Bewegungen und Impulse im Schneckentempo auszuführen, werde neugierig darüber, wie die Muskeln und Faszien sich anfühlen dabei, sei erstaunt darüber, wieviel Power da in dir steckt (wo in deinem Körper steckt die Energie fest?), fühle dabei weiter deinen Atem… frage deinen Körper, was ihm helfen würde.

Entspanne und erde dich dann wieder. Pendle dann noch ein paar Mal hin und her, nimm dir Zeit, erkunde es, ende mit einer Erdung und Entspannung, vielleicht findest du ein kleines Lächeln für dich, meditiere vielleicht noch paar Minuten, einfach ein bewusstes Atmen und Fühlen. Und dann lass es zurück und hinter dir und gehe wieder deinem Alltag nach.

Dies ist auch möglich, wenn die Situation schon länger zurückliegt. Du musst sie dir mental einfach nur zurückholen, so detailliert wie du es ertragen kannst, sie wartet da als blockierte Energie noch in deinem System, da bin ich sicher. Mit derartigen Übungen hilfst du deinem vegetativen Nervensystem und deinem Stammhirn, auf Dauer eine bessere Selbstregulation zu erlernen. Ich denke, dass es viel zur Gesundheit der Menschheit beitragen wird, wenn wir mehr und mehr lernen, auch unsere dunklen Empfindungen und Tiefs zu akzeptieren und sie als Teil des Lebens anzunehmen, und die Möglichkeit bekommen, sie in einem sicheren Rahmen auszuleben und dadurch dauerhaft zu entgiften.

Das ganze Leben ist kein zu lösendes Problem, sondern ein zu managender Zustand, in dem ein Problem auf das andere folgt. ~Samuel Koch

Danke an das Leben, das mir so viel geschenkt hat. Es gab mir das Lachen und es gab mir das Weinen, so kann ich das Glück vom Leid unterscheiden. ~Mercedes Sosa

Awareness also means learning what the signs of stress are in our own bodies, how our bodies telegraph us when our minds have missed the cues. ~Gabor Maté

Wie hat es für dich funktioniert? Was hilft dir ansonsten? Teile gerne mit uns deine Erfahrungen.


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4 thoughts on “Wenn alles zuviel wird – der beste Tipp einer Aspergerin

  • Avatar
    17. Juli 2019 at 12:51
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    Aber die starken Emotionen werden kommen, nachdem man die Haustür hinter sich zugemacht hat, oder suchen einen in den stillsten Momenten heim.
    das ist so, ich bin 56 jahre alt und habe alles was mein Wahrnehmungsvermögen seit dem 6 lebensjahr aufgenommen hat im Gehirnarchiv ständig und sofort abrufbar. Ich hatte ein unglaubliches glück immer ich selbst sein zu können, wahrscheinlich weil ich autist mit einem teil high-funktion und einem absolut no-funktion teil bin, asperger eigenschaften wären warscheinlich die reinste überfordreung.
    Aber die starken Emotionen sind natürlich gekommen, ob ich das weiter aushalte weis ich nicht aber das leben lohnt sich für mich trotzdem 🙂

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    • Doro
      17. Juli 2019 at 17:27
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      Danke, Tomi, für das Teilen deiner Erfahrungen. Schön zu hören, wie du deinen Weg gehst, ja, wir geben einfach weiter unser Bestes. Schön, dass du zu mir gefunden hast.

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  • Avatar
    14. Juni 2021 at 14:18
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    Tut mir leid, ich habe selten so einen hanebüchenen Schwachsinn gelesen. Und das meine ich faktisch und noch nicht mal abwertend. Sicher helfen sogenannte Skills weiter, einen etwas entspannteren Umgang mit dem eigenen Autismus zu finden. Das ist aber gerade in Hochreiz-Situationen beinahe unmöglich umzusetzen – auch wollte ich meine Meltdowns gerne vor anderen verstecken, und sei es nur, der eigenen Scham wegen. Auf der anderen Seite ist eben das ein Teil vieler Aspies, der einfach nicht kontrolliert werden kann, und ich kann auch nichts dafür, dass die “Enten” das anders erleben und nicht verstehen. Gerade deswegen sehe ich es nicht ein, ein mir immanentes Gebahren erst zu Hause zuzulassen und bis dahin zu unterdrücken, damit andere nicht belastet werden. Dass ich dies 4 Jahrzehnte getan habe, hat mich ja erst psychisch einbrechen lassen und in die schmerzhaften Lebenssituationen kommen lassen, die sich, wie ich aus Erfahrung weiß, bei vielen Aspies abspielen.

    Als theoretische Idee mag diese Anleitung ganz nett sein, so man sich in halbwegs harmonischen Settings bewegt, mag sie sogar etwas bewirken. Aber man versuche mal dies auf Aspies anzuwenden, die erst nach vier Jahrzehnten von eine Diagnose profitieren und, bis es zu dieser mal kommt, völlig orientierungslos durchs Leben irren. Die Unterstützung für Kinder, die Asperger vorweisen, ist inzischen weit fortgeschritten – für Erwachsene ist sie beinahe nicht vorhanden und die KKs übernehmen noch nicht mal die horrenden Kosten für ein Erstgespräch. Von weiteren Therapien und Hilfestellungen ganz zu schweigen.

    Sicher sind Ausgeglichenheit und wahr Zufriedenheit, wie es die Buddhisten postulieren, ein Schlüssel zum Glück. Es ist aber bei weitem nicht der einzige, und auf so manches Schloß paßt er nunmal gar nicht. Ich freu’ mich für dich, daß deine Entdeckungen dich weiterbrachten und dir halfen. Allein, es bleibt, daß dies nicht für alle so ist.

    Namasté!

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    • Doro
      14. Juni 2021 at 15:49
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      Hallo A.,
      danke fürs Teilen deiner Erfahrungen. Ich denke, ich verstehe sehr gut, was du meinst, aber magst du vielleicht nochmal konkret formulieren, was du denkst, was wirklich gebraucht wird? Ja klar, das wäre natürlich auch mein High-End Wunsch, dass die Welt da viel offener wäre für den Flow des Natürlichen, sodass sich erst gar kein immenser Stress bis zum Meltdown anstauen muss. Wer weiß, wie viel weniger Magen-Darm-Kranke es gäbe, wenn es nicht gesellschaftlich verpönt wäre, seine Gase bei akutem Bedarf nach oben oder unten direkt entweichen zu lassen? Genauso wie es kaum emotionale Intelligenz, -Akzeptanz und -Skills gibt in unserer Gesellschaft. Der erste Schritt ist in jedem Fall, dass wir als Individuen anfangen, uns nicht mehr für unsere Emotionen und physiologischen Bedürfnisse zu schämen, selbst wenn wir ganz intim alleine mit uns selbst sind, das ist der erste Schritt. Ich habe da inzwischen, genau 2 Jahre später seit Verfassen dieses Artikels, auch nochmal einen etwas fortgeschrittenen Umgang mit den Dingen gefunden, gebe noch weniger darauf, was andere denken, da ich mehr innere Sicherheit gefunden habe, außerdem meinen Lebensstil noch weiter auf meine persönlichen Bedürfnisse anpassen können (nicht ohne Verluste, von der erwähnten Ehe habe ich mich z.B. inzwischen verabschiedet). Ich freue mich, dass du neben meinem Schwachsinn auch Sinnvolles bereits aus meinem Blog hast herausziehen können. Ich bin auch nur eine Reisende von vielen, die hier offen ihre Erfahrungen und Ideen zur Verfügung stellt. Wies schon in der Bibel steht, “prüfet alles, das Beste behaltet”. Von mir aufrichtig die besten Wünsche für deinen weiteren Weg.
      Herzlich, Namasté,
      Doro

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