Gastbeitrag: “Alles darf jetzt da sein” – Gedanken über die Liebe, die Selbstliebe und deren Sinn

Ihr Lieben, und dies ist nach meiner praktischen Erfahrung als Coach nicht nur ein Thema für Frauen, ich hatte die Freude, die liebe Laura Icking von natural-self.de und ihrem Yoni Ei Shop kennen zu lernen und mit ihr in einen regen Austausch über wirklich sensible und heiße Themen zu kommen, wie immer dreht sich alles um das Gesundwerden. Sie lehrte mich über besondere Herangehensweisen, um über Körpertherapieformen und Körpermeditationen (mit denen auch ich selbst arbeite) einer tiefgreifenden Selbstliebe näher zu kommen. Und ist Selbstablehnung nicht unsere wahre leise vor sich hin schlummernde und unser Immunsystem anstachelnde Autoimmunerkrankung? Können wir uns erst lieben, wenn wir gesund sind, top aussehen und viel Energie haben, oder ist Selbstliebe nicht die Medizin, die wir erst brauchen, um dorthin zu kommen? Wow, wann immer ich dachte, ich bin schon ziemlich weit vorangeschritten in Sachen Selbstliebe (ein steiniger, steiler und schmerzhafter Weg für mich, aber auch so befreiend und heilsam), so komme ich doch immer wieder noch an Punkte, wo ich auf eigene Wunden stoße und sich neue Schichten auftun. Ich danke dir von Herzen, liebe Laura, für deine Echtheit und Sensibilität. Ich bin sehr inspiriert und möchte einiges von deiner Arbeit ausprobieren, denn auch wenn meine äußerlichen Hautwunden zu 98% ausgeheilt sind, so stoße ich doch manchmal noch auf innere Zurückgebliebene. Herzliche Grüße, und viel Freude beim Lesen wünscht Eure Doro


Von Laura Icking.

Wo beginnt Selbstliebe? Und eine viel wichtigere Frage ist, wie lernt man sich selbst zu lieben?


Über die Liebe und die Selbstliebe

Das Thema Selbstliebe begleitet mich seit vielen Jahren. Bereits als junges Mädchen kam ich häufig in Situationen, in denen ich dachte, ich sei fehl am Platz. Situationen, in denen ich dachte irgendwas würde mit mir nicht stimmen. Und so begann ein Wahnsinn, der noch heute vereinzelte Spuren hinterlassen hat.

Ich rede vom krankhaften Vergleichen, davon, so sein zu wollen wie Andere. Ich rede von Anpassung an die, allen voran durch Medien vorgegebene, Norm, eine Anpassung, um der Bestätigung willen.

In einem sind wir uns, davon bin ich überzeugt, alle gleich. Wir alle sehnen uns nach Liebe und Bestätigung, nach Anerkennung und Geborgenheit. Ich glaube wenige haben das Glück in einer Familie aufzuwachsen, die einem Selbstliebe, beginnend beim Zeitpunkt der eigenen Existenz im Schoß der Mutter, vorleben und mit auf unseren Seelenweg geben. Nicht selten ist es sogar so, dass bereits Kinder mit dem Bild heran wachsen, dass sie eine bestimmte Leistung oder ein bestimmtes Verhalten leben müssten, um die für sie existenziell notwendige Liebe ihrer Eltern zu erfahren. Dieses erlernte Muster schlägt Wurzeln, in den tiefsten Ebenen unserer Seins und kann uns ein Leben lang begleiten.

Wie weit geht man für diese Liebe?

Doch wie weit geht man, um Liebe, Anerkennung und Bestätigung zu erfahren? Wie dramatisch sind die Mittel, zu denen wir greifen, um diese Gefühle zu erfahren? Wie sehr sind wir dabei noch wir selber?

Als Kind kam ich mich mir, je älter ich wurde, verkehrt und fehl am Platz vor. Ich fühlte mich anders und nicht zugehörige. Deshalb war es das logischste für mich, mich einerseits anzupassen, sodass ich der, in meinen Augen von mir erwarteten Norm, entsprach. Andererseits entstanden teils sehr schädigende und lieblose Verhaltensweisen mir selber gegenüber, die bis ins Alter einer jungen und erwachsenen Frau führten.

Wie weit geht man also, um Liebe, Anerkennung und Bestätigung zu erfahren? Warum ist das Streben nach dem anders sein wollen so groß? Warum ist es für Viele so schwer, das Liebenswerte und Strahlendschöne in sich zu erkennen?

Über die Liebe zu sich und zu anderen

Anfang das Jahres hatte mir eine Freundin von einem Experiment erzählt, in dem eine große Schwester und deren kleine Schwester in zwei verschiedene Räume geführt wurden. Die große Schwester wurde gebeten, alle Gedanken, die sie über sich dachte, auf einen Zettel nieder zu schreiben. In der Zwischenzeit wurde ihre kleine Schwester, im Raum nebenan, darum gebeten aufzuschreiben, wie sie ihre große Schwester fand und sah. Nachdem beide fertig waren, wurden sie in einen gemeinsamen Raum geführt. Die kleine Schwester wurde gebeten ihren Zettel laut vorzulesen. Sie bewunderte ihre große Schwester sehr und las ein von Herzen kommendes Kompliment nach dem anderen vor. Die große Schwester war so berührt von den Worten ihrer kleinen Schwester, dass sie begann zu weinen.
Nun sollte die große Schwester ihren Zettel vorlesen, allerdings sollte sie ihre Sätze in Du-Form vorlesen, sodass sich alle ihre lieblosen, beleidigenden und verletzendes, auf sich bezogenen Gedanken, an ihre kleine Schwester richteten. Als ihr das gesagt wurde, brach sie in Tränen aus, denn sie konnte ihrer kleinen Schwester, die sie so sehr liebte, nicht einen einzigen dieser böswilligen Gedanken an den Kopf werfen.

Das Experiment berührt mich seither auf sehr tiefer Ebene. Ich selber habe zwei Geschwister, davon eine Zwillingsschwester. Beide liebe ich abgöttisch. Wenn ich daran denke, ich müsste ihnen meinen damaligen Gedanken an der Kopf werfen, steigen mir die Tränen in die Augen.

Wie kann es sein, dass man sich gegenüber so lieblos ist? Dass es ein teils  so gravierendes Ausmaß annehmen kann, welches bis zu Essstörungen, neurotisch und/oder gewaltsam geprägten Beziehungen, kompensatorischem Konsumverhalten, Depressionen und noch vielen mehr geht?
Vielleicht sind diese Erfahrungen wichtig für unseren weiteren Werdegang und letztlich das Erwachen unserer Seele. Ich glaube daran, dass alles im Leben einen Sinn hat. Dennoch gibt es Möglichkeiten, wie man sich selbst lieben lernen kann.

Sich selbst lieben lernen

Selbstliebe ist etwas, das man nicht von heute auf morgen lernt. Es ist viel eher eine Reise, eine Reise deren Dauer unbestimmt ist. Vielleicht ist es auch eine immer währende Reise, die Reise der Liebe. Abgesehen davon, dass es seiner Zeit bedarf, gibt es allerdings ein paar Dinge, die ich dir gerne mit auf den Weg geben möchte.

Sehen, was ist

Hilfreich auf dieser Reise ist, dass du deine lieblosen Gedanken, und vielleicht sogar dein dir schädigendes Verhalten, zunächst einmal als solche anerkennen kannst. Wenn nicht, ist das nicht schlimm. Es wird dir im Lauf der Zeit zunehmend klarer werden, so ging es mir zumindest. Sei geduldig mit dir.

Annehmen was ist

Ich glaube, das wohl fundamentalste ist, dass du erst einmal alles annimmst, was ist. Das heißt, dass du alle deine Schattenseiten siehst und ihnen erlaubst dazusein. Beobachte sie, schenke ihnen neugierige Aufmerksamkeit. Sie sind wie kleiner Kinder, die sich im Endeffekt nur nach Aufmerksamkeit und Liebe sehnen.

Je mehr du dich gegen etwas wehrst, desto intensiver und größer wird es. Tony Robbins hat das mit seinem Satz “Where focus goes, energy flows” sehr passend ausgedrückt, wie ich finde. Im Grunde liegen hinter den meisten unserer Muster Wurzeln, die bis in die ersten Jahre unseres Seins zurückreichen. Ihnen liegen grundlegende Bedürfnisse zugrunde, allen voran der Wunsch nach Geborgenheit, Sicherheit und Schutz, Liebe, Bestätigung und Anerkennung. Sei dein stiller Beobachter.

Nutze die Magie der Natur

Die Natur hat etwas unheimlich Kraftvolles und Heilsames, vielleicht ist es auch nahezu magisch. Wenn du dich mit dir selber verbinden möchtest, kann ich dir von Herzen nahe legen, nahezu jeden Tag in die Natur zu gehen. Geh spazieren, löse dich von all den turbulenten Eindrücken des Tages und begib dich in den natürlichsten Zustand deines Seins, dem Sein.

Meditieren

Die Dimension der Auswirkung von Meditation faszinieren mich wieder und wieder. Wenn du dir einen den Nebel aufhellenden und dich in der Kunst von Achtsamkeit schulenden Methode wünschst, dann ist diese, seit jahrtausenden bewährte, Praxis von Herzen zu empfehlen. Es kann, gerade zu Beginn, einiges an Überwindung kosten, aber ich verspreche dir, dass es sich lohnt.

Spirituelle Praxis

Darüber hinaus gibt es zahlreiche andere Methoden, die dich auf diesem Weg begleiten können. Sei neugierig, probiere dich aus, schau, was dir gut tut. Als ich begann, mich mit Spiritualität zu befassen, fand ich einen Anker, der mir seither Kraft schenkt. Zunehmend mehr Dinge erhalten einen Sinn, werden greifbarer und erklärlich.

Spiritualität ermöglicht einem eine völlig neue Sicht auf die Dinge, auf Lebensereignisse, Menschen, Tiere, die Natur. Letztlich auf die Welt und alles, was ist. Ich empfinde es als sehr heilsam.
Neben der Meditation begleitet mich meine regelmäßige Yoga Praxis und bietet mir einen kraftspendenden Anker, auch in herausfordernden Zeiten.
Seit neustem ist die Kunst des Kung Fu in mein Leben getreten und auch sie lehrt mich unheimlich vieles.
Was ich dir damit zeigen möchte ist die Vielfältigkeit an Möglichkeiten, die dich auf diesem Weg begleiten können. Es gibt nicht den einen Weg, um zur Selbstliebe zu gelangen. Es ist ein immer wachsender und sich stetig wandelnder Weg.

Als ich mich selbst zu lieben begann

Rückblickend sehe ich all die kleinen Schritte, die ich gegangen bin, um eine immer klarere Vorstellung von der Liebe zu sich selbst zu erhalten. Dieser Weg ist mal heller und dunkler, aber es lohnt sich ihn zu gehen. Ich weiß nicht, ob ich jemals ankommen werde, aber das muss ich auch gar nicht, genauso wenig wie du.

Heute bin ich dankbar dafür, meine tägliche Morgenroutine mit meiner Yogapraxis, der Meditation mit meiner Mala Kette aus Holz, der spirituellen Verbundenheit mit meiner Yoni dank meines Yoni Ei mit Kette, meiner Gesichtsmassage mit meinem Jade Roller genießen zu können, denn das war auch nicht immer so.

Ich habe gelernt, dass Zwang kein guter Ratgeber ist. Dein Tag darf dich erfüllen und dir Freude bereiten. Nichts muss, alles kann.
Es gibt Morgende, an denen ich lieber ein Buch lese, im Wald spazieren gehe oder es genieße in den Armen meines Partners zu liegen. Selbstliebe kann in jedem Augenblick und überall stattfinden, sie setzt keine Norm oder Bedingungen voraus. Im Grunde genommen ist sie in jedem Augenblick deines Seins in dir.

Diese Erkenntnis hat ihre Zeit gebraucht, so wie alles Werden und Vergehen seine Zeit braucht. Nimm dir diese Zeit, schenk sie dir und sei geduldig auf deinem Weg zu dir.

Ich wünsche Dir von Herzen die Ruhe und Gewissheit, die sich zunehmend mehr in mir ausbreitet, denn alles, und davon bin ich heute überzeugt, hat im Leben einen Sinn.


Dieses Thema ist eines der drei grundlegenden Essenzen von Natural Self. Selbstliebe und das Erlernen von Selbstliebe ist wesentlich fundamentaler, als man im ersten Blick vielleicht für möglich hält, zumindest empfinde ich das so. Deshalb besteht das bewusst ausgewählte Sortiment bei uns aus Malaketten, Jade Rollern und dem wunderschönen Yoni Ei, von denen die meisten aus Natursteinen gefertigt sind.
Unser Malaketten bietet individuelle Wegbegleiter für alle Suchenden, die einen Talisman für ihren Alltag oder einen Begleiter für ihre Meditation wünschen. Sie laden dich dazu ein, in aller Stille mit dir selber in Verbindung zu treten und ermöglichen dir einen inneren Tempel atmender Ruhe zu errichten.

Die Jade Roller schenken einem neben einer natürlichen Gesichtspflege tägliche Wohlfühloasen des Entspannens, in denen man sich selber eine wohltuende Gesichtsmassage schenken kann. Sie dienen der Entspannung, der Schaffung erfüllender Oasen und ermöglichen ein Ritual, in welchem man sich tägliche Oasen der Ruhe und Selbstliebe schenkt.

Und mein absoluter Liebling ist unser Yoni Egg Shop, denn die Yoni Eier ermöglichen uns Frauen, neben einem stärkendem Bckenbodentraining, dass wir uns auf ganzheitlicher, spiritueller Ebene mit uns selber auf völlig neue Weise in Verbindung begeben, entdecken, erfahren und heilen können.
Alles ist darauf ausgelegt, tägliche Selbstlieberituale in den Tag integrieren zu können.


Weitere Angebote für dich bezüglich Körperarbeit (auch Ernährung kann zu einer zutiefst heilsamen Körpertherapie genutzt werden!), Körpermeditationen und praktisch anwendbarem Wissen zur Biologie hinter der Mind-Body-Connection:





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