Ein gutes Jahr 2016!

Die letzten Jahre haben Patrick und ich Silvester immer bei Freunden gefeiert, zum Teil in der Schweiz, dieses Jahr wollen wir aber mal ganz entspannt zu zweit ins neue Jahr starten, auch weil wir erst am späten Nachmittag von der Geburtstagsfeier seines Opas zurückkamen. Da wir schon gut gegessen hatten heute, gab es nur noch ein kleines, aber sehr feines Abendessen, mit selbstgebackenem Bananenbrot, und als Ersatz für Räucherlachs gab es gebratenes (Msc-zertifizierten) Seelachsfilet (ich dachte eigentlich, ich hätte noch “normalen” Lachs in der TK gehabt, aber auch nicht schlimm).

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Fotoshootings in Amerika

Wie schon geschrieben in meinen Beiträgen zu meiner diesjährigen USA-Reise (1)(2) brachte ich meiner Freundin Jenn die Bedienung meiner Kamera bei, und sie zauberte ein paar richtig schöne Aufnahmen von mir. Sie ist wirklich eine Künstlerin und besitzt ein gutes Auge für Komposition! Danke liebe Jenn für diese schönen Aufnahmen, es ist wunderbar, sich wieder wohl im eigenen Körper fühlen zu können, deswegen bedeutet es mir sehr viel. Es war wirklich toll, dass Jenn alle Bemühungen unternommen hat, dass ich es schaffe, mich bei ihr (in Amerika!) gesund und für mich verträglich zu ernähren, aber auch sie hat davon profitiert, Weiterlesen

Hautgesundheit

In diesem Artikel über Hautgesundheit möchte ich die wichtigsten Infos des israelischen Dermatologen und Ernährungsmediziners Professor Adiel Tel-Oren aus einem Interview im Zuge des Evolution of Medicine – Summits sowie der amerikanischen medizinischen Biophysikerin Dr. Sarah Ballantyne aus ihrer Radiosendung „The Paleo View“ zusammen mit Stacy Toth, Folge 157 „Skin Health“ übersetzen und zusammenfassen. Dr. Sarah Ballantyne und Stacy Toth litten selbst an verschiedenen Hauterkrankungen wie Akne, atopischem Ekzem, Lichen planus und Keratosis pilaris. Weiterlesen

Schimmelalarm – Und es geht weiter

Teil 1 gibts hier

Ich blieb in dem verschimmelten Gebäude der Meeresbiologie. Ich wusste nicht so recht, was ich ansonsten machen sollte. Ich bin kein Mensch, dem es leicht fällt sich zu beschweren (aber ich arbeite daran) und mir wurde beigebracht, Dinge durchzuziehen und mich durchzubeißen. Aber ich ging jeden Tag mit einem mulmigen Gefühl in mein Praktikum. An einem Morgen bemerkten wir, dass das Futter von den Maifischen, die hier nachgezüchtet werden, stark verschimmelt war. Und wir hatten uns schon gewundert, warum in der letzten Zeit jeden Tag ein paar mit neurologischen Störungen, die wenige Stunden später tot aufgefunden wurden, im Becken herumschwammen. Ich nutzte die Gelegenheit, um vorsichtig das Vorhandensein von Schimmel in dem Gebäude anzusprechen, allerdings ging niemand so recht darauf ein. Weiterlesen

Ägypten, Dahab 2015

19. April – 2. Mai 2015

Es ist zwar jetzt schon einige Monate her, dass ich in Ägypten war, jedoch sind meine Erkenntnisse in Bezug auf meine Erkrankung, die ich dort gewinnen konnte, so wichtig, dass ich es doch noch einmal aufschreibe.

Mit der Arbeitsgruppe für Zoologie und Meeresbiologie meiner Uni machte ich im Frühjahr einen Trip nach Ägypten ans Rote Meer. Es ging darum, Proben und eine gewisse Krabbenart, die Porzellaniden, zu sammeln, außerdem uns Studenten beim Schnorcheln das, was wir in den meeresbiologischen Vorlesungen in der Theorie gelernt hatten, einmal in live zu zeigen und es so zu vertiefen. Eigentlich sollte es schon am 18. losgehen, aber da ich an dem Tag noch auf einer Hochzeit zu fotografieren hatte, flog die Gruppe ohne mich schonmal vor und ich folgte separat einen Tag später.

Es war etwa drei Monate her, dass ich mit der histaminarmen Ernährungsweise angefangen hatte. Ich hatte schon etwas Besserung erzielt, Weiterlesen

München 2015

27. bis 30.10.2015

Alle paar Jahre unternehmen meine Mama, meine jüngere Schwester Lydia und ich einen Mädelsurlaub. Da der beste Freund von Lydia in München studiert und die Regie für ein Musical geführt hat, das in dieser Woche aufgeführt wurde, fuhren wir spontan nach München. Wir hatten uns extra wegen mir, damit ich mir mein Essen selbst frisch zubereiten kann, eine Ferienwohnung mit Küche in einem kleinen Ort am Rande von München rausgesucht, außerdem packte ich meinen Thermomix, meinen Entsafter und viele Zutaten ein, da wir mit dem großen Tiguan meiner Mama hinfuhren. Als wir dort ankamen gab es zunächst einmal die etwas unangenehme Überraschung: Die Online-Beschreibung war etwas ungenau gewesen und wir hatten ein großes Zimmer mit kleinem Bad im 2. Stock und hatten lediglich die Möglichkeit, die Küche der Hausbesitzerin im Erdgeschoss mitzubenutzen. Einen lustigen Mädels-Koch- oder Backabend konnte man so natürlich vergessen. Den anderen war es mega unangenehm, dass wir immer runter in die Wohnung der Frau mussten zum Kochen, aber ich bin der Meinung, wenn es online als „mit Küche“ ausgewiesen ist (sogar mit Foto ihrer Küche) und wir dafür bezahlt haben, dann darf ich sie auch benutzen. Außerdem, was blieb mir groß für eine Wahl. Immerhin war sie sehr sauber und modern eingerichtet. Weiterlesen

Amerika 2015 Teil II

Teil I findest du hier

An drei Tagen nahm Jenn mich mit auf ihre Arbeit. Sie arbeitet für eine junge Gesellschaft, die sehr frisches Essen zubereitet (wirklich alles selbstgemacht: Mayonnaise, Limonade, Saucen, geräuchtertes Fleisch, frittierte Zwiebeln…) und es mittels Foodtrucks ausfährt und auf Events verkauft oder Catererservice auf Feiern leistet. Dort fragte mich ihr Boss Mike kurzerhand, ob ich Lust hätte, ein wenig auszuhelfen, was ich gerne tat. Auf diese Weise erhielt ich zum ersten Mal in meinem Leben Einblicke in eine Großküche, lernte, Limonade aus frisch gepressten Zitronen herzustellen, schnippelte jede Menge Gemüse, portionierte Fleisch für die Sandwiches und half beim Abwasch. Es war sehr anstrengend und ein langer Tag, aber ich war mit so tollen Leuten Weiterlesen

Amerika 2015 Teil I

8. bis 23.10.2015

Meine erste USA-Reise! So weit war ich noch nie von Zuhause weg, vor allem ganz allein. Aber ich bin ja nicht alleine, denn ich besuche meine Freundin Jenn aus Delaware, die ich Ende Dezember 2014 in Deutschland kennen lernte, als ich mich gesundheitlich am Tiefpunkt befand. USA mag nicht nach viel klingen, aber für jemanden, der sein Leben lang sehr eingeschränkt war, weil er Angst vor seinem eigenen Schatten hatte, wahrscheinlich wegen einem unterschwellig chronisch entzündeten Gehirn, ist es ein großer Schritt und vor allem ein sehr befreiender. Weiterlesen

Fotoshooting August 2015

Mein erstes Fotoshooting seit über einem Jahr! Es hat mir riesigen Spaß gemacht und noch viel mehr bedeutet, endlich selbst wieder vor der Kamera stehen zu können, noch vor wenigen Monaten hätte ich mir das kein Stück vorstellen können! Danke an Patrick für die schönen Bilder!

Brombeerernte

Da heute Nachmittag mal wieder gar nichts geklappt hat, Internet ständig abgestürzt, Drucker gesponnen, habe ich nach einem kräftigen Wutanfall beschlossen, ein bisschen nach draußen in den Wald zu gehen um abzuschalten und Brombeeren zu pflücken. Diese einfachen Tätigkeiten helfen einfach ungemein, einen wieder zu erden und zu sich zu finden, außerdem hat die Natur so eine beruhigende Wirkung auf Körper und Geist. Der Spätsommer ist sowieso meine liebste Jahreszeit, da die Natur uns nun mit ihrer Fülle überschüttet. Ich bin überzeugt davon, dass das Jagen, Sammeln und Ernten noch immer tief in unseren Genen steckt und dass man hierbei erst so richtig eine Ahnung davon bekommen kann, was es heißt, Mensch zu sein. Außerdem genieße ich meinen simplen Lebensstil und als arme Studentin freut man sich doch ganz besonders darüber, an ein paar gratis und dazu noch gesunde Leckereien zu kommen. Brombeeren habe ich immer gut vertragen. Von meinem Gefühl, wie ich persönlich sie vertrage, würde ich sagen, dass sie für Beeren noch einen relativ moderaten Oxalsäuregehalt haben, außerdem sind sie fruktose- und histaminarm (Ergänzung: Und citronensäurearm!). Ich packe sie mir in einen Gefrierbeutel und dann kommen sie in die (immer sehr vollgepackte) Tiefkühltruhe (wo sich bereits Heidelbeeren und Kirschen befinden), sodass ich den ganzen Winter etwas von ihnen habe. Hier siehst du ein bisschen was von meiner Ausbeute, die roten Flecken an meiner Hand sind nur Beerensaft. Es hat mich wirklich megaglücklich gemacht, meine Hände völlig uneingeschränkt für diese erfüllende Tätigkeit benutzen zu können, noch vor ein paar Monaten wäre das undenkbar gewesen. Und aus diesem Grund ärgere ich mich auch kein Stück über die vielen kleinen Kratzer die ich mir zugezogen habe, oder das eine Mal, wo ich aus Versehen in eine Brennnessel gegriffen habe, so lange es nur so kleine äußerliche Verletzungen und Histaminreaktionen sind… Ich glaube, nachdem man mit der Haut so etwas durchgemacht hat wie wir, ist man relativ abgebrüht und es kann einen so schnell nichts mehr schocken. *g*

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Nicht der Arzt heilt, sondern die Natur. Der Arzt kann nur ihr getreuer Helfer und Diener sein. Er wird von ihr, niemals aber die Natur vom ihm lernen. ~ Hippokrates von Kos (460 bis etwa 377 v. Chr.), griechischer Arzt, »Vater der Heilkunde«

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