Teil 1 Neurosensorische Körperübungen zur Verbesserung der Resilienz und Selbstregulation

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Übung 1:

Geeignet bei Problemen mit

  • Fokus und Konzentration
  • Erschöpfung
  • Grenzen setzen, Nein sagen
  • Neigung zu oppositionellem Verhalten, zu ablehnend
  • Gesundheitsprobleme mit den Barriereorganen (Haut, Darm, Atemwege, Urogenitaltrakt, Blut-Hirn-Schranke – kann alles zu permeabel, zu durchlässig, zu “leaky” werden)
  • Stimmungsschwankungen
  • Sensorischen Überempfindlichkeiten (Geruch, Geräusche, Berührungen, Nahrungsmitteln, Lichtempfindlichkeit)
  • Emotionalem Essen, Überessen
  • Suchtverhalten, …

Spüre in Ruhe in dich hinein. Welche Empfindungen erlebst du in jeder Position? Wie kannst du dir Erkenntnisse aus dieser Übung in die Alltagssituationen übertragen, in denen du Probleme hast?  Wenn du in einer akuten Situation kurz diese Übung machst, welche neuen Lösungsideen kommen dir?

Alles hat seine Zeiten, alles unterliegt dem Gesetz der Polarität. Die Fülle des Sommers wird immer mit dem Kräftesammeln und Ruhen des Winters im Wechsel stehen, und wir erkennen die Stille nur, da wir den Lärm kennen gelernt haben, Ebbe und Flut, Yin & Yang… Wie kannst du diese Rhythmik mehr in deinem Leben spüren?

Wo könnte mehr von einer gesunden Mitte deinem Leben und Körper gut tun?


Übung 2:

Geeignet für folgende Situationen:

  • Allergischer, entzündlicher oder Autoimmschub (zuviel, aus der Balance geratenes oder feststeckendes “inneres Feuer”)
  • Ängste vor einem Lebensmittel, vor einer Mahlzeit
  • Ängste oder körperliche Symptome nach einer Mahlzeit
  • Kreisende Gedanken, Sorgen
  • Wut auf jemanden, Selbstvorwürfe
  • Innere Unruhe, Nervosität, Anspannung
  • Gefühl von Benebeltheit, Erschöpfung
  • Resignation, Hoffnungslosigkeit
  • Sensorische Überreizung
  • Vor dem Einschlafen
  • Für einen guten Start in den Tag
  • Vor und nach einem schwierigen Gespräch
  • Vor und nach einer schwierigen Situation (Arztbesuch, Fahrt, Verwandtenbesuch, Entscheidung…)

Vor Beginn dieser Übung mache dir bewusst: Welches Gefühl, welches Problem möchtest du in diesem Augenblick bearbeiten? Wie schlimm fühlt es sich in diesem Augenblick an? Bewerte es auf einer Skala von 1 bis 10 (1 = alles bestens, 10 = absolut unerträglich). Nach Abschluss der drei Durchgänge fühle erneut in das Gefühl rein. Kannst du es noch finden? Wie stark ist es noch auf einer Skala von 1 bis 10? Wenn es noch stark ist, mache mindestens einen weiteren Durchgang. Wenn es in diesem Augenblick nicht mehr von Belang erscheint, denke nicht weiter darüber nach und vertiefe dich mit einem Lächeln wieder in die nächste Alltagsaktivität.

Wo in deinem Leben musstest du bislang Vermeidungsstrategien anwenden? Von heute an werden die Situationen, Emotionen und Empfindungen, vor denen du dich fürchtest, weniger werden. Der einzige Weg auf die andere Seite voll von neuen Freiheiten: Mitten hindurch! Aber mit einer guten Strategie, die dir aktive Handlungsspielräume eröffnet, die dich zum Gestalter deiner Realität macht!

Hier kommst du zu Teil 2 (Video 3 & 4)

 

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